Die Entscheidung ist gefallen, ein Online Shop soll eröffnet werden? Dann gibt es einiges zu beachten, damit der Online Shop im Idealfall erfolgreich, im ungünstigsten Fall aber keine Bauchlandung wird. Die wichtigsten Faktoren haben wir hier mal zusammengestellt:
Technisch gesehen, war es nie einfacher einen Online-Shop zu eröffnen als heute. Die unzähligen Shop-Software-Lösungen machen einem die Entscheidung aber nicht leicht. Grundsätzlich kann man 3 unterschiedliche Shop-Lösungen kategorisieren:
Webbaukasten sind zwar eine gute und einfache Einsteigsmöglichkeit für kleine Online-Shops aber bei speziellen Anpassungen kommt man schnell an seine Grenzen. Wer mehr Flexibilität wünscht, für den bietet sich ein System wie Woocommerce an. Für kleine und mittlere Online-Shops präsentiert das kostenlose Shop-System eine große Auswahl an Themes und Plugins sowie eine engagierte Online-Community. Händler mit einem umfassenden Produktkatalog sind bei den großen Shop-Systemen wie Magento gut aufgehoben. Nach einer intensiven Einarbeitungsphase steht einem ein komplexes und stabiles System zur Verfügung.
Ist die Wahl auf ein Shop-System gefallen, müssen weitere Entscheidungen getroffen werden, denn auch hier heißt es: Vorbereitung ist die halbe Miete, das gilt im Besonderen Maße für einen Online-Shop. Nicht nur die komplexe Rechtsprechung in Deutschland muss man im Hinterkopf behalten, sondern auch die Tatsache, dass man über seinen Shop Umsätze generieren möchte.
Zu den grundlegenden Überlegungen gehört natürlich, wie der Online-Shop bzw. die Domain heißen soll, z.B. www.mein-onlineshop.de. Der Name sollte nicht schon von jemand anderen belegt sein und Ähnlichkeiten die zu Verwechslungen oder Urheberrechtsverletzungen führen könnten, ausschließen. Er sollte gut merkbar und von daher nicht zu kompliziert sein.
Wir möchten den Besucher ein gutes und unkompliziertes Einkaufserlebnis ermöglichen. Dazu gehört sowohl ein modernes und übersichtliches Design als auch eine einfache und selbsterklärende Struktur, damit sich der potentielle Kunde gut zurecht findet und gerne bei uns einkauft. Vertrauen baut man heute nicht nur mit einer SSL-Verschlüsselung auf, sondern auch mit einem professionellen Design. Heutzutage sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass der Online-Shop responsiv ist, also auch auf den mobilen Geräten optimal dargestellt wird. Das ist übrigens auch ein nicht unwesentlicher Faktor für die Suchmaschinenoptimierung.
Hat man ein passendes Theme, das für den deutschen Markt angepasst ist bzw. mit Plugins angepasst werden kann (z.B. muss bei jedem Preis ein Hinweis auf die MwSt. und die Versandkosten stehen), kann es weitergehen mit der Struktur der Webseite. Die sollte weder ausufern (mehr als neun Hauptmenüpunkte sollte vermieden werden), noch zu spartanisch sein, so dass der Kunde erst seitenweise durch die Produkte blättern muss. Bei der Struktur heißt es, ein gutes Maß zu finden.
Es hilft sich in die Lage des Kunden zu versetzen oder auch mal bei den Großen zu schauen (wobei die auch nicht immer alles perfekt machen 😉 ) oder die Struktur von einer neutralen Person ohne „Betriebsbrille“ erstellen zu lassen. Angenommen wir möchten Bekleidung verkaufen. Wie würde der Kunde vorgehen? Suche ich einen Damen-Pullover möchte ich mich nicht seitenweise durch Herren- und Kinderpullover wühlen. Also wäre einer unserer Hauptmenüpunkte schon mal Damenmode. Hier kommt alles rein, was wir an Damenmode haben. also Pullover, T-Shirts usw.
Insbesondere wenn man viele Produkte anbieten möchte, sollte man sich die Struktur gründlich überlegen, um doppelte Arbeit zu vermeiden.
System, Design und Struktur stehen. Jetzt geht es so langsam ans Eingemachte. Bevor wir anfangen, unsere Produkte einzustellen, müssen wir uns noch mit allerlei grundlegenden Dingen beschäftigen, ohne die unser Online-Geschäft nicht funktionieren kann.
Wie oben gilt auch hier: je schneller die Versandzeiten, umso größer die Wahrscheinlichkeit einer Bestellung. Wer zeitlich oder logistisch nicht in der Lage ist, eine Lieferzeit innerhalb von 24 Stunden einzuhalten, sollte jedoch lieber zu einer für ihn realistischen Lieferzeit greifen. Sonst hat man nicht nur einen wütenden Kunden, dessen Last-Minute-Bestellung nicht pünktlich zum Geburtstag seiner Tochter da war, sondern kann schlimmstenfalls auch eine Abmahnung erhalten. Man kann durchaus auch zu Zeitspannen wie 1 – 3 Werktage greifen, nur schwammige Formulierungen wie voraussichtlich 3-5 Werktage wäre nicht gesetzeskonform.
Im Paragraphen-Dschungel warten viele (Abmahn-)Fallen auf den Online-Shop-Besitzer. Mitbewerber und Verbände lauern auf Möglichkeiten, bei den kleinsten Verstößen abzumahnen. Glücklicherweise kann man sich heute ganz gut davor schützen. Rechtsanwälte bieten eine vorgefertigte AGB, ein Impressum, eine Datenschutzerklärung und ein Widerrufsrecht an, die gegen eine monatliche Gebühr immer auf dem aktuellsten Stand gehalten werden. NAch Fertigstellung des Shops und kurz vor der Veröffentlichung kann von einem Fachanwalt eine Tiefenprüfung des Shops durchgeführt werden, um auf etwaige Abmahnfallen aufmerksam zu werden. Es empfiehlt sich eine regelmäßige Überprüfung durchzuführen oder immer auf den aktuellesten Stand der Rechtssprechung zu bleiben. Die IT-Rechtskanzlei bietet auf Ihrer Facebook-Seite und ihrem Blog regelmäßige Updates über aktuelle Gerichtsurteile und neue Gesetze.
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