Gepflegte Bilder – Wie man Bilder für Internetseiten optimiert

Carina Felske | Veröffentlicht am 11. März 2020

Sie sind mit dem Handy irgendwo unterwegs im Internet und ärgern sich, dass die Internetseite viel zu langsam lädt? Sie wundern sich, dass Ihre Internetseite bei Google schlecht gefunden wird? Das könnte mit überdimensionierten Bildern zusammenhängen (wobei natürlich auch noch weitere Faktoren für eine schnelle Ladezeit und Suchmaschinenoptimierung eine Rolle spielen.) Zeit, etwas zu verändern!

Große Bilder – kleine Bilder?

Oft werden Bilder, die direkt von einer Kamera, sei es einem Handy oder einer „normalen“ Kamera, auf die Webseite übernommen ohne diese vorher zu optimieren. Das Problem: Hochauflösende Bilder: was auf einem Fotodruck gut aussehen mag und für den Druck von Flyern und Broschüren unerlässlich ist, bedeutet im Internet die Ladezeitenhölle. Mehrere Megabyte große Bilder in hoher Anzahl lassen Webseiten quälend langsam laden. Nicht jeder hat heutzutage den superschnellen Breitband-Anschluss zu Hause und miese Internetgeschwindigkeiten auf dem Handy gehören insbesondere in ländlichen Gebieten selbst im Jahr 2020 noch nicht der Vergangenheit an.

Unterschiedliche Bildformate

Oft kommt es auch zu einem weiteren Problem: Man hat ein tolles Bild aufgenommen aber man möchte nur einen bestimmten Bildausschnitt haben oder man hat ein Bild in einem normalen Fotoformat (4:3) und will es aber irgendwo als ein schmales Querformat-Bild (16:9) in seiner Internetseite eingebunden haben (z.B. als Slider-Bild oder in seinem Header).

Arbeiten mit einem Bildbearbeitungsprogramm

Also was tun? Als Laie ohne eingehende Computerkenntnisse tut man sich oft schwer mit der Optimierung von Bildmaterial und nicht jeder hat Adobe Photoshop zu Hause oder kann damit umhehen. Aber es gibt „interne“ Lösungen, die man sich einmal anschauen sollte. Dazu gehört z.B. das Programm „Paint“, dass Sie auf einem Windows Rechner standardmäßig unter Zubehör > Paint finden. In manchen Content-Management-Systemen wie z.B. WordPress gibt es ebenfalls die Möglichkeit, im Backend seiner Seite Bilder zu bearbeiten bevor sie veröffentlicht werden. Aber es gibt auch elegante und bequemer Lösungen im Internet.

Online-Programme zur Bildbearbeitung

Bei den vielen Oline-Lösungen hat uns das Tool von BeFunky gut gefallen. Das Programm gibt es in einer kostenlosen und einer kostenpflichtigen Version, die alle wichtigen Funktionalitäten eines Grafikprogramms beinhalten, trotzdem einfach zu bedienen sind. Für unser Vorhaben reicht die kostenlose Version.